Steakreaktor 2.0 von Klarstein


So Freunde. Nachdem der gute Steakreaktor 2.0 von Klarstein nun schon einige Zeit bei mir wohnt, ist es an der Zeit euch einen kleinen Bericht zukommen zu lassen.

Der Steakreaktor 2.0 ist ein Oberhitzegrill der mit bis zu 850 Grad arbeiten kann. Dabei ist es eine Indoorvariante die mit Strom betrieben wird. Die Hitze wird mittels Keramikheizelementen erzeugt und soll aufgrund ihrer Stärke gerade bei Steaks für eine bessere Kruste sorgen.

Was sagt Klarstein selbst zum Steakreaktor 2.0

Der Steakreaktor 2.0 revolutioniert mit seinen 850 Grad Oberhitze die Steakzubereitung.

Dank der von Klarstein speziell entwickelten Keramikheizelemente gibt er eine besonders intensive Strahlungswärme ans Fleisch ab. Dieses Verfahren zaubert in Minutenschnelle eine aromatische, karamellisierte Kruste, während das Steakinnere super zart und richtig saftig bleibt. So entstehen ganz besondere Röstaromen, die für ein einzigartiges Gourmeterlebnis sorgen.

Mit dem Hochtemperaturgrill bringt Klarstein den geheimen Trick New Yorker Steakrestaurants nun auch in deutsche Privatküchen, denn er ist der einzige seiner Art, der in Innenräumen zum Einsatz kommen kann. Ausschlaggebend dafür sind der Betrieb mit Strom und das isolierte und aktiv gekühlte Gehäuse, das dafür sorgt, dass die Hitze im Garraum nicht das Außengehäuse miterhitzt.

Die bei dem Prozess austretenden Fleischsäfte fängt die mitgelieferte Garschale auf. Diese können zusammen mit etwas Butter, Kräutern und Gewürzen zu fantastischen Soßen verarbeitet werden.

Der Steakreaktor 2.0 ist eine Röstmaschine mit vielen Einsatzmöglichkeiten. Mit ihm gelingt nicht nur das perfekte Steak, es lassen sich auch andere Sorten Fleisch sowie Fisch, Gemüse und sogar Desserts auf einfache und schnelle Art extrem lecker zubereiten. Aufläufe, Bacon und Co. werden im Steakreaktor 2.0 mit einer exzellenten Kruste veredelt und bekommen so einen besonders intensiven Geschmack.

Dank seiner intuitiven Handhabung, der unkomplizierten Reinigung und seiner Vielseitigkeit garantiert der Steakreaktor 2.0 vorzügliche Ergebnisse und lädt kochbegeisterte Gourmets immer wieder zum Experimentieren ein.

Daten zum Steakreaktor
  • Grillzeit einstellbar bis 9:50 Minuten
  • herausnehmbarer Grilleinsatz
  • Grillrost mit 16 x 25 cm (BxL) Grillfläche, bis zu 15 x 20 effektiv
  • besondere Röstaromen und eine aromatische, karamellisierte Kruste in Minuten
  • auch für Gemüse, Aufläufe und Gratins sowie zum Karamellisieren von Nachspeisen geeignet
  • intuitiv steuerbares Bedienelement an der Front
  • LED-Display mit Temperaturanzeige und Timer
  • neue, optimierte aktive Kühlung
  • Abschaltautomatik und Überhitzungsschutz
  • leichte Reinigung – alle herausnehmbaren Komponenten sind spülmaschinenfest
  • Made in Germany
  • Leistung: 1600 W
  • Temperaturbereich: (Heizstrahler) 400°C – 850°C
  • Stromversorgung: 220-240 V ~ 50-60 Hz
  • Abmessungen: ca. 25,5 x 36 x 40,5cm (BxHxT)
  • Grillrost / nutzbare Grillfläche: 16 x 25 cm (BxL) / 15 x 20 cm (BxL)
  • Gewicht: ca. 14 kg

 

Ok. Dann mal los.

Nachdem er bestens Verpackt und vollständig bei mir angekommen ist, wurde er auch gleich ausgepackt und eingeweiht.

Dazu wurde er wie alle Geräte kurz mit klarem Wasser gereinigt und anschließend zum Einbrennen auf Temperatur gebracht. Nach einer kurzen Stinkerphase war er bereit und das erste Steak stand schon in den Startlöchern.

Die Hitze.- und Zeiteinstellungen lassen sich gut am dafür vorgesehenen Drehrad einstellen und werden mit einem Drücken aktiviert. Das Aufheizen erfolgt zügig und leise. Die eingestellte Zeit beginnt erst dann, wenn der Steakreaktor die gewünschte Temperatur erreicht hat. Durch die gute Isolierung kann man das Gerät, selbst bei Volllast, von außen berühren ohne sich Gedanken machen zu müssen. Trotzdem wird, auch gerade wegen der Zirkulation, ein Abstand zu Wänden vorgeschrieben.

Zum Einschieben vom Grillgut hat man nun mehrere Schienen zu Auswahl. Je dicker / höher das Steak / Grillgut je tiefer muss man einschieben.

Hat man dies getan fängt die Oberfläche auch gleich an zu blubbern und es knistert und funkt im Steakreaktor. Das versprochene karamellisieren der Kruste setzt also zügig ein.
Am Anfang hält man sich noch an die von Klarstein in der Gebrauchsanweisung vorgegebenen Garzeiten für entsprechende Steakdicken. Nach ein paar Mal hat man dies aber schnell raus und kann für seinen Wunsch entsprechend alles selbst einregeln.

Das erste Steak dauerte bei mir gut 3,5 Minuten pro Seite und hat anschließend noch gut 3 Minuten zum Ruhen im unteren Bereich des Steakreaktors verbracht. Das auslaufende Fett hat sich in der dafür vorgesehenen Fettauffangschale gesammelt und auch der Geruch war klar im Raum zu vernehmen. Aber ist ja auch normal, wenn man drinnen etwas bruzzelt.


Die Kruste vom Steak war schon ein Knaller. Beim Herausnehmen zum Ruhen blubberte die komplette Oberfläche.

Hier ist es jetzt ein Gefühls.- und Erfahrungsding wie lang man Grillt und Ruhen lässt. Dies ist vom eigenen Geschmack und dem bevorzugtem Gargrad abhängig. Das hat man aber schnell raus.

Für mich war das erste Steak jedenfalls schon echt klasse.
Um euch auch weitere Einsatzgebiete zu Zeigen gebe ich euch hier einfach mal den Link zu meinen Rezepten mit dem Steakreaktor 2.0 von Klarstein.

Neben den Rezepten waren schon unzählige andere Zutaten in ihm. Ob Nudeln zum überbacken, Bratwurst, Salate, Buns zum anknuspern oder oder.

Ich habe für den Steakreaktor einen alten Pizzastein zerschnitten und ihn damit aufgemotzt.

Selbst Pizza macht er nach einer längeren Aufwärmphase des Pizzasteins super und äußerst zügig. Evtl. ist dies eine Erweiterungsmöglichkeit für das Sortiment.

Meine Eindrücke und das Fazit:

Der Steakreaktor 2.0 von Klarstein macht das was angekündigt ist und was er soll. Er zaubert eine schöne Kruste auf Fleisch aller Arten, er überbackt, grillt Fisch, macht Bacon knusprig und bereitet sogar Pizza oder kleines Backfingerfood zu. Er ist einfach zu bedienen und bleibt selbst bei starker Hitze außen kühl. Das Abkühlen braucht allerdings nachvollziehbar seine Zeit und der Ventilator macht zu diesem eben auch seine Geräusche. Das Gerät darf auch erst dann ausgeschaltet werden wenn er vollständig abgekühlt ist. Das Reinigen geht einfach, da alle Teile herausnehmbar und Spülmaschinengeeignet sind.

Lediglich der Garraum muss ausgewischt werden.
Leichte Probleme kamen beim Hinstellen auf. Hier muss man schauen, dass er mit genügend Abstand unter die Hängeschränke passt. Ein ständiges Wegstellen wäre mir aufgrund des Gewichtes und seiner Größe auch zu mühsam. Daher sollte man einen festen Platz für ihn haben. Schließlich will ein solches Gerät ja auch genutzt werden. Am besten sucht man sich auch einen Fensterplatz oder die Nähe zur Dunstabzugshaube. Schließlich entstehen hier beim Grillen von Lebensmitteln Dämpfe und Gerüche.

Klar ist auch, dass die Gasgeräte aus diesem Bereich etwas mehr Power haben und eine Kruste schneller auf das Grillgut zaubern. Allerdings müssen diese dadurch auch länger nachziehen oder gedreht werden. Der Steakreaktor 2.0 von Klarstein hat den Vorteil, dass das etwas langsamere bilden der Kruste trotzdem super funktioniert und zugleich das Steak dabei etwas besser durchgart. Somit relativieren sich die geringen längeren Garzeiten zu seinen Gasbrüdern schon wieder. Auch die Ausrede Pfanne zieht weniger. Schließlich läuft das Fett hier ab und das Fleisch liegt nicht in ihm drin. Aber wer was finden will findet was und wer was zu motzen hat motzt.
Für mich macht das Gerät eine Menge Spaß. Ich kann in Indoor oder bei gutem Wetter auch draußen nutzen. Er wird zudem mit Strom betrieben und hat dafür seine Zertifizierung. Ich finde, dass er eine gute Alternative ist. Lediglich die Grillfläche könnte etwas größer sein da die Zubereitung für 2 Personen auf einmal schon etwas an seine Grenzen stößt.

Wer also keinen Platz für einen Grill hat oder seine Indoorküche aufrüsten möchte, der findet mit dem Steakreaktor 2.0 von Klarstein einen heißen Kandidaten dafür.

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