Grünkohl mit Kassler und Bregenwurst aus dem Dutch Oven

Frost, Frost, Frost. Es musste einfach sein. Zack den ft9 von Petromax raus und los. Grünkohl ist das Motto. Und dies auch ohne Frost. Aber geht das?

Ja. Denn heutzutage werden Sorten angebaut die von Haus aus einen größeren Zuckerhaushalt haben und auch vor einem Frost geerntet werden können. Denn genau darum ging es beim Grünkohl und dem Frost. Den Zucker braucht er um den bitteren Geschmack zu mildern. Bei Kälte werden also Enzyme ausser Kraft gesetzt die den Zucker sonst abbauen. Bei den neuen Züchtungen reicht schon eine bestimmte Kälte und Photosynthese.

Gut für uns. Denn nun Grünkohl Marsch.

Meine Zutaten für 5 Portionen Grünkohl:
  • 1kg Grünkohl
  • Kartoffeln
  • 5 Bregenwurst
  • 500 Gramm Kassler (in 5 Scheiben und dann in Würfel geschnitten)
  • 300 Gramm Speck (in Scheiben geschnitten)
  • 2 Zwiebeln (in Würfel geschnitten)
  • 300 ml Gemüsebrühe (Pulver selber hergestellt)
  • 1 Flasche Bier
  • Salz und Pfeffer zum abschmecken
Und so habe ich es gemacht:

Als erstes habe ich in der Feuerschale ein gemütliches Feuer entfacht.
Wer dies nicht hat nimmt einfach seinen Andzündkamin und macht Kohlen heiß. Hier könnt ihr dann auch noch auf dem Anzündkamin und dem Deckel des Dutch Oven Zutaten anbraten. Ansonsten tut ihr dies im Dopf selber.

Der Dopf wurde an das Dreibein gehängt um Temperatur anzunehmen

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Als erstes habe ich die Zwiebeln und den Speck angebraten.

Dazu gesellten sich dann die Kasslerwürfel. Alles zusammen wurde unter rühren für etwa 10 Min. angekocht , mit dem Grünkohl bedeckt und mit der Gemüsebrühe abgelöscht. Alles durchrühren, Deckel drauf und köcheln lassen.

Grünkohl aus dem ft9

Auf den Deckel vom ft9 habe ich noch die vom letzten Mal übrig gebliebene Kohlen erhitzt und aufhelegt. Ein wenig Oberhitze kann hier ja nicht schaden. Natürlich wäre auch Holz aus der Feuerschale gegangen.

Der Flüssigkeitshaushalt wurde während der 45 Min. köcheln immer wieder mit Bier reguliert. Natürlich auch der im Dopf.

Bevor dann die Kartoffeln in den Dopf kamen, wurde mit Salz und der Pfeffermischung Mr. Nicepepper von Spicebar abgeschmeckt. Diese Brauchen je nach Größe etwa 30 Minuten. Um zu schauen ob sie gut sind, macht ihr zum Ende dann am besten immer den Test mit dem Reinpieksen. 10 Minuten später kamen dann noch die Bregenwürste mit rein. Diese habe ich vorher mehrfach auf jeder Seite angepiekst. Somit kann das auslaufende Fett noch schön den Grünkohl würzen.

Fertig ist unser Leckerschmecker.

Zum servieren noch Senf reichen und genießen. Die Kartoffeln blieben im Pellkartoffellok.

Wer aus den Resten noch was tolles Zaubern möchte sollte sich mal den Grünkohl-Burger anschauen.

Guten Hunger

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